Kein Werben fürs Sterben:

Flyer-Aktion gegen Bundeswehr-Propaganda bei der „Großen Ausbildungsmesse“ in Senftenberg

Am 05.05.2012, dem Geburtstag von Karl Marx, fand in der
Niederlausitzhalle in Senftenberg die „Große Ausbildungsmesse“ statt.

Beim Bund

Mit von der Partie war die Bundeswehr, die besonders in prekären
Ausbildungs- und Arbeitsmarktregionen vermeintliche Karriereleitern
aufstellt, um potenzielle Auszubildende anzuwerben.

Die ökonomisch produzierte, politisch tolerierte und geförderte
Arbeits- und Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher sind die
Hauptursache für den Eintritt bei der Bundeswehr. Sie nutzt die
soziale Lage aus, um Leute strategisch und zielgerichtet anzusprechen
und auszubilden, um sie in Zukunft per Befehl an jede x-beliebige
Front schicken zu können. In welchem Interesse junge Menschen dort
dann zur Zielscheibe werden, scheint nebensächlich, wie uns durch den
Afghanistan-Kriegseinsatz bekannt ist.

Die Bundeswehr erhält für Ihre Propaganda sowie das Angebot
ausfinanzierter Ausbildungsplätze Steuergelder zur Verfügung gestellt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich eine regionale
„Ausbildung für alle“ (Flyer) zu gewährleisten/finanzieren und die
Bundeswehr von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen fernzuhalten.

„Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben.“ Kurt
Tucholsky

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