„Wie hast du’s mit der Gewalt?“ – die linke Gretchenfrage

Die Frage nach dem Stellenwert von Gewalt ist eine in progressiven Bewegungen immer wieder neu gestellte. Ihre Beantwortung reicht dabei von Ablehnung über „sanften“ Ungehorsam bis hin zum bewaffneten Kampf. Oft war diese Streitfrage aber auch Grund für innere Kämpfe und Spaltungen. Auch heute sieht sich eine linke Bewegung angesichts der Extremismustheorie nicht nur in der Verantwortung fuer sich, sondern auch im Druck von Außen damit konfrontiert, sich zur Gewaltfrage positionieren zu müssen. Und auch heute besteht hierbei die Gefahr der Kriminalisierung friedlicher Proteste auf der einen, der Spaltung breiter Bündnisse auf der anderen Seite.

Im Laufe dieses Tagesseminars wollen wir daher einige Fragen im Rahmen dieses Themas klären: Was sind Gewalt und Militanz und können sie politisch sein? Wann und wie lässt sich differenzieren? Wie geht man mit den Fehlern und Erkenntnissen aus linker Geschichte um? Welchen Stellenwert nimmt Gewalt heute in einer linken Bewegung ein und wie bewertet man sie? Wie reagiert man dabei auf die Extremismustheorie, ohne Spielball politischer Deutungshoheiten zu werden?

Letztlich soll das Dilemma um das Erreichen einer friedlicheren Welt durch nicht friedliche Mittel mit Inhalt und Erkenntnissen fuer die Seminar-TeilnehmerInnen gefüllt werden.

Ort: Büro der Linken, Schlossstraße 3, 01968 Senftenberg
Datum: Samstag der 23.7.2011 von 12 bis 19 Uhr
Anmeldung über senftenberg@linksjugend-solid-brandenburg.de

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